Minka ♀

Ich bin Minka, die Matriarchin – klein, aber oho. Ich habe definitiv die Hosen an. Ich bin neugierig, aber oft noch scheu und sehr auf meine Sicherheit bedacht. Mein Mensch sollte viel Ruhe und Geduld mitbringen, denn hektische Bewegungen und Geräusche erschrecken mich auch jetzt noch, obwohl ich mein Pflegefrauchen inzwischen gut kenne.

Ich mag es sehr gerne, gekrault zu werden, muss dabei aber immer hin und her laufen, falls ich doch mal flüchten muss. Wenn mein Mensch meine Anweisungen nicht klar befolgt, haue ich leider sehr schnell zu – aber nur, weil ich Angst habe. Nachts, wenn alle schlafen, schleiche ich mich ins Bett, weil ich insgeheim doch gern bei meinem Menschen sein möchte, mich nur nicht immer traue. Nach einiger Zeit komme ich aus mir heraus, erkunde jeden Winkel und teste die Blumentöpfe auf ihre Standfestigkeit. Außerdem spiele ich sehr gerne und beschäftige mich gern mit meinem Fummelbrett.

Gesundheit

Leider habe ich links in der Nase sehr viele Tumore, die nicht operabel sind. Dadurch kriege ich oft nicht so gut Luft und schnorchle vor mich hin. In guten Phasen belastet mich das gar nicht (außer dass ich öfter niesen muss, um meine Nase frei zu prusten). In schlechten Phasen ist es allerdings so, dass ich stationär beim Tierarzt bleiben und Medikamente bekommen muss. Das mag ich gar nicht und werde zum Schredder, weswegen ich für medizinische Behandlungen meistens eine Sedierung brauche.

Aktuell wird herausgefunden, ob ich eine Schilddrüsenüberfunktion habe und deswegen so untergewichtig bin. Momentan brauche ich fünf Mahlzeiten pro Tag, deswegen wäre es gut, wenn immer jemand zu Hause wäre. Wenn sich diese Diagnose bestätigt, muss ich dauerhaft Medikamente bekommen. Dazu kommt, dass ich mich anfangs verstecke, wenn niemand da ist, weil ich Angst bekomme und mich dann nicht auf meine Katzentoilette traue.

Ich habe immer wieder im Gesicht mit Warzen und entzündlicher Katzenakne zu kämpfen, bin aber nicht ansteckend. Weil ich langsam alt werde, sehe ich nur noch sehr schlecht, was mich im Alltag aber nicht stört, solange sich niemand schnell bewegt. Manchmal brauche ich Unterstützung, um meinen Napf zu finden oder schaffe es nicht auf Anhieb hochzuspringen, aber davon lasse ich mich nicht entmutigen. Hören kann ich sehr gut, und mit Pfoten und Schnäuzchen taste ich mich sicher durch meine Umgebung – wo ich war, bleibt oft eine Spur aus Nassnasenabdrücken.

Wunschzuhause

Ich wünsche mir ein liebevolles Zuhause mit Menschen, die mich so liebhaben möchten, wie ich bin – mit allen Macken und Wehwehchen. Da ich vom Charakter her schreckhaft bin, bin ich leider nicht mit Kindern verträglich. In meiner Pflegestelle hat sich gezeigt, dass frische Luft sich spürbar positiv auf meine Atmung auswirkt, daher brauche ich einen gesicherten Balkon. Freigang ist keine Option, da ich wenig sehe und bei Geräuschen, unbekannten Menschen und schnellen Bewegungen dazu neige, mich zu verstecken und nicht mehr herauszukommen.